Quo vadis SPD?

Wolfgang Merkel spricht im Talk der „Stiftung Demokratie Saarland“ (SDS) über die Krise der Sozialdemokratie, Gender mainstreaming & eine Politik der Anerkennung.

Das ganze Interview im Video

https://bit.ly/2WvCX1V

The Slovak Presidential Elections: A Tale of Two Strategies

by Seongcheol Kim

The first round of the Slovak presidential elections took place on March 16, 2019, with Zuzana Čaputová of Progressive Slovakia and Smer-backed Maroš Šefčovič advancing to the second round taking place on March 30. WZB researcher Seongcheol Kim examines the contrasting discursive strategies of the two candidates in the election campaign thus far, especially their competing attempts to appeal to conservative voters.

sources: David Duducz for Glob.sk and Jozef Jakubčo for SME
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Brexit – no end of the story or a recommendation for Theresa May’s plan B – A polemic

by Bernhard Wessels

(see German version below)

After the Brexit vote in July 2016 there is a clear answer for the supporters of a pure majority rule, certainly not for someone who regards democracy as the rule of as many as possible. Only 37.4 percent of the registered electorate and only 34.3 percent of the voting-age population voted for “leave” (see blog post “Brexit: Risk and fun of majority rule and direct democracy” (29.06.2016)). In Germany, the people would not even get a chance to vote. However, such a decision would have to pass first and second chamber, i.e. the Bundesrat and the Bundestag with two-thirds majority. Applied to the population a similar quorum would be appropriate.

Not the same in Great Britain! One may stick to a pure majority rule but the withdrawal of a decision should be based on a majority at least as large as that for the decision.

Tanaonte /iStock / Getty Images Plus

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„Aufstehen“: Möglichkeiten und Grenzen eines gegenhegemonialen Projekts

von Seongcheol Kim

Vor drei Wochen war Sahra Wagenknecht auf einer WZB-Podiumsveranstaltung über die von ihr mitgegründete „Aufstehen“-Initiative zu Gast. Seongcheol Kim, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“, nimmt die Gründung von „Aufstehen“ zum Anlass, um über das Verhältnis von Linkspopulismus und (radikaler) Demokratie sowie die strategischen Möglichkeitsspielräume für die neue Bewegung zu reflektieren. Dabei bezieht er sich auf linke wie rechte Mobilisierungsinstrumente in Frankreich und Ungarn, die in ihrer hegemoniepolitischen Stoßrichtung mögliche Referenzpunkte bilden.

Quelle: marchmeena29 / iStock / Getty Images Plus

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Schließen Freiheit und Gleichheit einander aus? – Empirische Antwort auf eine Grundfrage der Demokratie*

von Heiko Giebler und Wolfgang Merkel

Die Demokratietheorie ist sich einig, dass Freiheit und Gleichheit zentral für demokratische Ordnungen sind, schwankt aber in der Einschätzung des Verhältnisses dieser beiden Prinzipien. Gerade in der liberalen Theorie wird zu viel Gleichheit als schädlich für die Freiheit gedeutet. Die WZB Forscher Dr. Heiko Giebler und Prof. Dr. Wolfgang Merkel untersuchen, ob ein Zielkonflikt zwischen Freiheit und Gleichheit existiert. Mit Blick auf die Situation in mehr als 50 Demokratien kann empirisch gezeigt werden, dass in demokratischen Gesellschaften Freiheit und Gleichheit kaum miteinander in Konflikt geraten, sondern sich meist wechselseitig verstärken.

Scales of Justice background – legal law concepts

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Rethinking Partisanship

By Carlos Meléndez and Cristóbal Rovira Kaltwasser

Partisanship is not only about feeling close to but also about rejecting political parties. To test this idea, Carlos Meléndez and WZB Democracy guest researcher Cristóbal Rovira Kaltwasser measure positive, negative and anti-establishment political identities in contemporary Chile and they find out that by examining these different types of partisanship one can get a much more accurate picture of how voters relate to the political world.

Quelle: kieferpix/iStock/Getty Images Plus

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Gefährden Rechtspopulisten unsere Demokratie?

Von Marcus Spittler

Ob rechtspopulistische Parteien eine Gefahr oder ein Korrektiv für Demokratien darstellen, ist Bestandteil einer extensiven theoretischen Debatte. WZB-Forscher Marcus Spittler zeigt in seiner europaweit vergleichenden empirischen Analyse, dass die reine Präsenz rechtspopulistischer Parteien nur geringen Einfluss auf die Demokratiequalität hat. Während sich mit dem Wahlerfolg der Parteien zwei Teildimensionen von Demokratie, Partizipation und Wahlbeteiligung bedingt verbessern, zeigen sich negative Effekte für die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Erst wenn Rechtspopulisten Teil der Regierung sind, haben sie einen direkten negativen Effekt auf die Demokratiequalität.

robertiez / iStock / Getty Images Plus

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