Unsere Abteilung sucht für die Mitarbeit im Projekt „MARPOR Manifesto Research on Political Representation“ zwei wissenschaftliche Hilfskräfte ab dem 01.03.2014. Eine Beschreibung des Projektes, die wir hier auf dem Blog veröffentlicht haben, findet ihr hier. Und die vollständige Stellenausschreibung ist hier. Bewerbungsschluß ist der 23.01.2014!
A shot across the bow or already sinking? The Free Democratic Party after the 2013 Federal Election
This is a crosspost from the Winter newsletter from eustudies.org. You can find the complete newsletter with more interesting reports on the last Federal Elections in Germany here .
The 2013 Federal Election in Germany brought a landslide victory for the Christian Democratic Union (CDU) and her Bavarian sister party the Christian Social Union (CSU) – or maybe, more accurately, for Chancellor Angela Merkel. This success came only as a surprise regarding its magnitude. On the other hand, the fact that the Alternative for Germany (AfD), a new party rallying around EU- and Euro-skeptical issues, came close to the five percent threshold caused at least some public exclamation. Looking to the past and future of Germany’s party system and the nature of political competition in Germany, even the sudden success of the AfD was easily topped by the failure of the Free Democratic Party (FDP) to ensure parliamentary representation. Since the foundation of the Federal Republic of Germany, the FDP has won enough votes to enter parliament. Weiterlesen
German Federal Elections: Voters Rock the Party System
The result
The Germans have voted and rocked the German party system. The election night was like a thriller – including a murder. After the voting boots had closed at six o’clock in the evening, the first prognosis indicated that the liberal party (Free Democrats) would not make it into parliament. At about eight o’clock in the evening, it looked as if the Christian Democrats would even get an absolute majority of seats. Taken together, the Social Democrats and Greens who had fought for a change in government could not obtain as many seats as the Christian Democrats alone. The Left Party did make it, the Alliance for Germany, a right-wing conservative party, came close to the five-percent hurdle but finally missed it. The prognoses proved right except for the short time span in the evening when they assumed a majority for the Christian Democrats. Weiterlesen
Wolfgang Merkel zur Direkten Demokratie im Interview mit ZEIT Online
MARKUS HORELDÂ von ZEIT ONLINE hat ein Interview mit Wolfgang Merkel gefĂĽhrt. Es geht um das FĂĽr und Wider bundesweiter Volksentscheide. ((Auf ZEIT ONLINE findet ihr es hier.)) Lest selbst:
Die Mär vom „demokratischen Putsch“ in Ägypten
Nach dem Sturz des Mubarak-Regimes im Februar 2011 und der anschließenden 18-monatigen „Übergangsphase“, in der Ägypten von einer Militärjunta – dem Obersten Militärrat (SCAF) – regiert wurde, griff die ägyptische Armee am 3. Juli 2013 erneut in die politischen Geschicke des Landes ein. In einer Fernsehansprache verkündete der Verteidigungsminister und Oberbefehlshaber der Streitkräfte General Abdel Fattah al-Sisi die Absetzung des ersten im Jahr zuvor demokratisch gewählten Präsidenten Mohammed Mursi sowie die Aufhebung der umstrittenen neuen Verfassung. Weiterlesen
Diagnose: Linksseitige Koordinationsschwäche
Auf den ersten Blick erscheint die Verteilung der Direktmandate im neuen Bundestag ungerecht. Während SPD und Grüne fast 40 Prozent der Erststimmen errungen haben, erhielten sie nur knapp 20 Prozent der Direktmandate. Für Schwarz-Gelb dagegen reichten weniger als 50 Prozent der Erststimmen für fast 80 Prozent der 299 (Erststimmen-)Sitze. Was steckt dahinter? Weiterlesen
The Good, the Bad and the Ugly? Das Demokratiebarometer stellt sich vor
Als Enrico Letta die mit Spannung erwartete Vertrauensabstimmung des italienischen Parlaments am 2. Oktober 2013 gewann, fand sein Kräftemessen mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ein überraschendes Ende. Nicht ohne Grund werteten zahlreiche Beobachter das Votum als Zeitenwende in der italienischen Politik. Angesichts Berlusconis zahlreicher streitbarer Initiativen, Stichwort Justizreform, sagt das politikwissenschaftliche Bauchgefühl, dass Italiens Demokratie in der „Ära Berlusconi“ nicht nur anders, sondern auch „schlechter“ war als bspw. die Demokratie Finnlands. Die Suche nach einer systematisch quantifizierenden Begründung dieser Intuition bleibt jedoch zunächst ergebnislos, denn die etablierten Demokratieratings von Freedom House oder Polity IV helfen nicht weiter. Schließlich weisen sie Italien nur die Bestnoten zu. Ebenso scheinen die USA trotz des US PATRIOT Acts a priori für die besten Bewertungen fest gebucht. Gleiches gilt für nahezu alle älteren Demokratien der OECD-Welt, welchen sowohl die Freedom House Skalen für political rights und civil rights als auch der Polity IV-Index unisono die Höchstnoten 1 bzw. 10 verleihen. Weiterlesen
Are there Merkel supporters in Southern Europe? The results of the German general election viewed from Spain.
The German general election of 22 September 2013 was closely followed in Spain. The degree of media coverage was comparable with that of a United States presidential election, probably because, as one Spanish newspaper put it in its editorial, the German elections “transcend the borders of Germany (…). Millions of people are aware of how much the results of the ballot box will affect their lives” (ABC, 23.09.13). Weiterlesen
Nachlese zur Bundestagswahl 2013: FDP raus – Frauen rein?
Nach 15 Jahren weitgehender Stagnation steigt zum ersten Mal der Frauenanteil im Deutschen Bundestag auf 36,9% an. Das ist ein Anstieg um satte 5 Prozentpunkte. CDU und CSU entsenden anteilsmäßig so viele Frauen in ihre Fraktionen wie nie zuvor und Linke und Grüne überrepräsentieren Frauen deutlich. Dabei sah es ursprünglich gar nicht danach aus. Denn wie wir in einem früheren Beitrag gezeigt haben, sind die Parteien bei der Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten zur letzten Bundestagswahl keine neuen Wege gegangen. Weiterlesen
Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse – aber doch gute Prognosen?
Immer wieder werden die letzten Umfrageergebnisse kurz vor einer Bundestagswahl als Prognosen missverstanden. Es scheint nicht zu helfen, dass Demoskopen immer wieder vermerken, Umfrageergebnisse wĂĽrden Stimmungen widerspiegeln und keine Prognose ĂĽber ein Wahlergebnis bedeuten. Die Prognosen wĂĽrden am Wahlabend aufgrund von Wahltagsbefragungen und danach anhand von Hochrechnungen gemacht – nicht frĂĽher, nicht später. Es ist jedoch der Ă–ffentlichkeit kaum abzugewöhnen, Umfrageergebnisse dennoch als Prognosen zu lesen. Wie viel wird eigentlich falsch gedacht, wenn so gedacht wird? Weiterlesen