The voting dead – entscheiden am Wahltag bereits verstorbene Briefwähler*innen womöglich die Bundestagswahl?

Hervorgehoben

von Aiko Wagner und Sven Regel

Seit dem 16. August ist die Briefwahl für die Bundestagswahl 2021 möglich und es gibt kaum Zweifel daran, dass wir ein neues Rekordhoch des Briefwähler*innenanteils beobachten werden. Durch die Möglichkeit der Vorabwahl ergibt sich das Phänomen der voting dead – Briefwähler*innen, die zwischen Stimmabgabe und Wahltag versterben. Beeinflussen deren Stimmen das Wahlergebnis? In diesem Artikel ermitteln Aiko Wagner und Sven Regel den Effekt auf die Stimmanteile der Parteien bei der Bundestagswahl 2017 und erlauben damit Rückschlüsse auf die Frage, ob the voting dead über die nächste Regierung entscheiden könnten.

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Die Briefwahl (nicht nur) in Zeiten von Corona, oder: Auf dem Weg in die Post-Demokratie?

von Aiko Wagner & Josephine Lichteblau

Ein großer Anteil der Wähler*innen in Deutschland wählt mittlerweile per Brief. Aiko Wagner (Freie Universität Berlin, WZB) und Josephine Lichteblau (WZB) gehen in ihrem kürzlich in German Politics erschienenen Artikel der Frage nach, wie die für einige Parteien beachtlichen Stimmanteilsunterschiede zwischen Urnen- und Briefwähler*innen zu erklären sind – ein Thema, das durch die Corona-Pandemie aktueller denn je ist. Im folgenden Beitrag fassen die Autor*innen die Ergebnisse zusammen.

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