Kurzbericht zur Kandidatenstudie 2013 erschienen!

An keinem Stammtisch dieser Republik dürfen abfällige Kommentare über die „da Oben“, die ohnehin nur an Diätenerhöhungen und einer späteren Tätigkeit in Aufsichtsräten interessiert sind, fehlen. Was für ein großes Engagement hinter politischer Arbeit im Allgemeinen, aber auch dem Wahlkampf im Speziellen steckt, wird dabei allzu oft übersehen. Weiterlesen

Buch zur Bundestagswahl 2013!

Als wir letztes Jahr mit unserem Blog begonnen haben, gab es – aus aktuellem Anlass – viele Beiträge rund um die Bundestagswahl 2013. Diese Woche ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES) ein Buch mit dem Titel „Zwischen Fragmentierung und Konzentration: Die Bundestagswahl 2013 erschienen, an dem mehrere Person aus der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ mitgewirkt haben. Weiterlesen

Nachlese zur Bundestagswahl 2013: FDP raus – Frauen rein?

Nach 15 Jahren weitgehender Stagnation steigt zum ersten Mal der Frauenanteil im Deutschen Bundestag auf 36,9% an. Das ist ein Anstieg um satte 5 Prozentpunkte. CDU und CSU entsenden anteilsmäßig so viele Frauen in ihre Fraktionen wie nie zuvor und Linke und Grüne überrepräsentieren Frauen deutlich. Dabei sah es ursprünglich gar nicht danach aus. Denn wie wir in einem früheren Beitrag gezeigt haben, sind die Parteien bei der Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten zur letzten Bundestagswahl keine neuen Wege gegangen. Weiterlesen

Der freie Markt ist männlich: Frauenanteile bei den Kandidaturen zur Bundestagswahl 2013

Machen Frauen anders Politik als Männer? Die Antwort auf diese Frage liegt irgendwo zwischen Geschlechterstereotypen und widersprüchlichen empirischen Ergebnissen. Leisten Frauen automatisch aufgrund ihres Geschlechts bessere Arbeit in Parlamenten als Männer? Das erscheint eher unwahrscheinlich. Sind geringe Frauenanteile in Parlamenten ein Problem für die Demokratie? Mit Sicherheit ja, denn sie deuten auf strukturelle Diskriminierung hin, die sich auch von einer Frau an der Spitze der Bundesregierung nicht überstrahlen lässt. Nach der Bundestagswahl 2009 lag der Frauenanteil bei lediglich 32,8%, ein Wert, der seit der Wahl 1998 (30,8%) mehr oder weniger stagniert. Die Debatte um Quotenregelungen für Führungsetagen großer Unternehmen ließe sich also problemlos auf den Bundestag und die politischen Parteien übertragen. Weiterlesen