Towards the End of the left / right Paradigm

With the rise of populism on both sides of the political scpectrum, raising new oppositions, is the traditional left/right political divide still relevant to understand contemporary European societies? Four experts from Europe and beyond answer this critical question.

This commentary was first published in QUERIES, Spring 2015, p. 27-31

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Kurzbericht zur Kandidatenstudie 2013 erschienen!

An keinem Stammtisch dieser Republik dürfen abfällige Kommentare über die „da Oben“, die ohnehin nur an Diätenerhöhungen und einer späteren Tätigkeit in Aufsichtsräten interessiert sind, fehlen. Was für ein großes Engagement hinter politischer Arbeit im Allgemeinen, aber auch dem Wahlkampf im Speziellen steckt, wird dabei allzu oft übersehen. Weiterlesen

Buch zur Bundestagswahl 2013!

Als wir letztes Jahr mit unserem Blog begonnen haben, gab es – aus aktuellem Anlass – viele Beiträge rund um die Bundestagswahl 2013. Diese Woche ist im Rahmen der German Longitudinal Election Study (GLES) ein Buch mit dem Titel „Zwischen Fragmentierung und Konzentration: Die Bundestagswahl 2013 erschienen, an dem mehrere Person aus der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ mitgewirkt haben. Weiterlesen

War das wirklich so gewollt? Die Bundestagswahl 2013 und das Wählerverhalten

Dieser Beitrag ist – neben weiteren lesenswerten Berichten – auch in der aktuellen Ausgabe der WZB-Mitteilungen erschienen. Die komplette Ausgabe gibt es hier (pdf), zu den einzelnen Beiträgen folgt ihr diesem Link.

Die Bundestagswahl 2013 reiht sich in die Kette ungewöhnlicher Bundestagswahlen im 21. Jahrhundert ein. Erstens erschütterten die Wählerinnen und Wähler mit ihren Stimmabgaben am 22. September letzten Jahres das deutsche Parteiensystem. Zweitens war die Bundestagswahl 2013 diejenige, bei der die Volatilität, also die Veränderung der Stimmenanteile der Parteien von einer Wahl zur anderen, stärker war als bei jeder anderen Bundestagswahl zuvor. Drittens führte das Wahlergebnis nach für Deutschland relativ langen Verhandlungen in eine Regierung der Koalition der beiden großen Parteien, CDU/CSU und SPD. Eine Große Koalition hatte es zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik nur zweimal gegeben. Weiterlesen

A shot across the bow or already sinking? The Free Democratic Party after the 2013 Federal Election

This is a crosspost from the Winter newsletter from eustudies.org. You can find the complete newsletter with more interesting reports on the last Federal Elections in Germany here .

The 2013 Federal Election in Germany brought a landslide victory for the Christian Democratic Union (CDU) and her Bavarian sister party the Christian Social Union (CSU) – or maybe, more accurately, for Chancellor Angela Merkel. This success came only as a surprise regarding its magnitude. On the other hand, the fact that the Alternative for Germany (AfD), a new party rallying around EU- and Euro-skeptical issues, came close to the five percent threshold caused at least some public exclamation. Looking to the past and future of Germany’s party system and the nature of political competition in Germany, even the sudden success of the AfD was easily topped by the failure of the Free Democratic Party (FDP) to ensure parliamentary representation. Since the foundation of the Federal Republic of Germany, the FDP has won enough votes to enter parliament. Weiterlesen

Diagnose: Linksseitige Koordinationsschwäche

Auf den ersten Blick erscheint die Verteilung der Direktmandate im neuen Bundestag ungerecht. Während SPD und Grüne fast 40 Prozent der Erststimmen errungen haben, erhielten sie nur knapp 20 Prozent der Direktmandate. Für Schwarz-Gelb dagegen reichten weniger als 50 Prozent der Erststimmen für fast 80 Prozent der 299 (Erststimmen-)Sitze. Was steckt dahinter? Weiterlesen

Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse – aber doch gute Prognosen?

Immer wieder werden die letzten Umfrageergebnisse kurz vor einer Bundestagswahl als Prognosen missverstanden. Es scheint nicht zu helfen, dass Demoskopen immer wieder vermerken, Umfrageergebnisse würden Stimmungen widerspiegeln und keine Prognose über ein Wahlergebnis bedeuten. Die Prognosen würden am Wahlabend aufgrund von Wahltagsbefragungen und danach anhand von Hochrechnungen gemacht – nicht früher, nicht später. Es ist jedoch der Öffentlichkeit kaum abzugewöhnen, Umfrageergebnisse dennoch als Prognosen zu lesen. Wie viel wird eigentlich falsch gedacht, wenn so gedacht wird? Weiterlesen

Call for chapters

Die Herausgeber des geplanten Buches „Wirtschaftskrise und Wahlverhalten in Deutschland“ Aiko Wagner und Heiko Giebler freuen sich über Kapitelvorschläge zu dem Buch. Im Fokus dieses extern begutachteten Sammelbandes zur Bundestagswahl 2013 steht der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung bzw. Wirtschafts-/Schulden-/Eurokrise auf der einen und politischem Verhalten sowie politischem Wettbewerb auf der anderen Seite. Die Kapitelvorschläge können klassische Themen ansprechen oder auch neuere Entwicklung der Wahlforschung aufgreifen, wie z.B. Ansätze der politischen Psychologie. Neben Analysen, die sich detailliert mit der aktuellen Bundestagswahl auseinander setzen, sind Beiträge von besonderem Interesse, die eine longitudinale und/oder komparative Perspektive einnehmen und somit helfen können, die Rolle der Ökonomie bei der Bundestagswahl 2013 besser einzuordnen.

Alles weitere findet ihr im PDF: CfP_Wirtschaftskrise_und_BTW2013.

Twitterstudie zum Kanzlerduell

Heute (Sonntag, den 1. September) findet das Kanzlerduell statt. ARD, ZDF, RTL, SAT1 und Pro7 übertragen es ab 20:30 Uhr (zum Teil mit Vor- und Nachberichterstattung). Im Rahmen der deutschen Wahlstudie (GLES) wird auch die Wirkung des Duells untersucht (siehe Komponente 5). Begleitend dazu führt Thorsten Faas von der Uni Mainz ein Zusatzprojekt durch. Es geht um das Kanzlerduell in Verbindung mit social media, insbesondere Twitter. Unterstützt die Wissenschaft und macht kurz mit: tvduellstudie.de.

Wie wichtig sind die Kandidaten? Was, wenn Merkel Steinmeier wäre und Steinbrück Merkel?

Gerade zu Wahlkampfzeiten hat die These von der Personalisierung der Politik Hochkonjunktur. Ihr zufolge

  • findet das politische Personal stärkere Beachtung als politische Inhalte und Parteibewertungen,
  • sind Bewertungen privater oder persönlicher Charakteristika der Bewerber um den Kanzlerposten relevanter als dezidiert politische Eigenschaften und
  • ist dies ein in den vergangenen Jahren stärker werdender Trend.

Dem steht ein wissenschaftlicher Diskurs gegenüber, der wiederholt darauf hinweist, dass für die individuelle Wahlentscheidung Parteibewertungen relevanter als die Beurteilungen der Kanzlerkandidat(inn)en seien. Niemand stellt jedoch in Abrede, dass Letztere eine Rolle spielen (z.B. hier nachzulesen). Die Frage aber ist: wie stark ist der Einfluss der Bewertung der Kanidat(inn)en wirklich?
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